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TU Berlin

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Virtual Specimen Scout

Lupe

  Mit Virtueller Mikroskopie (VM) wird die Diagnostik an sehr hoch auflösend gescannten Präparaten – so genannten Virtuellen Schnitten - am Monitor bezeichnet. Diese digitalen Bilder von bis zu 300.000 x 200.000 Pixeln bergen eine Revolution der mikroskopischen Diagnostik in sich. In der Aus- und Weiterbildung sowie in der Telekonsultation bereits breit genutzt, liegt das eigentliche Potenzial der VM jedoch in der Routinediagnostik von allein in Deutschland 50.000 Fällen pro Tag. Nach der Entwicklung schneller Prozessoren und Scanner sowie günstiger Speichertechnik fehlt für den Routineeinsatz der VM nur noch die intelligente Software. Mit dem „Virtual Specimen Scout“ soll diese Lücke geschlossen werden.   Durch eine vollständige, automatische Vorverarbeitung und Analyse virtueller Schnitte werden im Kern drei Funktionen unterstützt:  

  • Prädiagnostische Analyse - Erkennung Diagnose relevanter Areale – diagnostic clues“
  • Vermessung und diagnostische Bewertung komplexer Strukturen während der diagnostischen Durchmusterung
  • Vergleich des aktuell untersuchten Präparates mit tausenden von Referenzfällen zur Identifikation ähnlicher Fälle – „Patho-Google“
  Der Virtual Specimen Scout bietet damit die Grundlage zu einer Verkürzung der Diagnosezeiten bei gleichzeitiger Verbesserung und Sicherung der Qualität.   Im Kern ermöglichen die zu entwickelnden Verfahren Bildrecherchen in beliebigen verteilten Bilddatenbanken sehr großer Bilder. Die im Projekt notwendigen F&E-Arbeiten konzentrieren sich auf: „Bildmatching über hochdimensionale Merkmalsvektoren“, „Modelle zur Bildcharakterisierung“, „Detektion von Gewebestrukturen“ und „Semantische Netze“.      

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